The Great Jason Mraz

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Letztens habe ich mich ja als Jason Mraz Fan ge-outet und daher dürfte es nicht verwundern, dass ich gestern zusammen mit Marny und Kai in Köln auf seinem Konzert war. Natürlich haben wir einiges erwartet und keine dieser Erwartungen wurde von Mr. A-Z enttäuscht.

Die Atmosphäre war sehr relaxed und der Saal war gut gefüllt. Zum Glück aber nicht so proppenvoll, dass man Atemnot bekam. Es gab genügend Platz zum Tanzen und auch für die ein oder andere Song-Choreographie blieb noch Luftraum übrig.

Was mich immer wieder beeindruckt bei Live-Konzerten dieser Art sind Bläsergruppen. Jason hatte ebenfalls ein Bläser-Trio dabei (Trompete, Posaune, Saxophon) und die haben ordentlich Druck (und auch Späßchen) gemacht. Warum guckt man sich überhaupt Konzerte OHNE Bläser an 😉

Jason selber hat seine Entertainerqualitäten vollends ausgeschöpft und für eine super Stimmung gesorgt. Alle Songs waren ein bisschen anders gespielt als auf CD und ein Reggae-Touch schwang in fast jedem Lied mit. Das brachte diese Besetzung vermutlich einfach so mit sich. Ich fand es eigentlich der Stimmung sehr angemessen.

Als Support hatte er Ingrid Michaelson dabei, die auch das Duett bei “Lucky” (auf der CD mit Colbie Caillat) mit ihm zusammen gesungen hat. Nachdem ich mir ihre CD näher angehört habe, kann ich Ingrids Musik wärmstens weiterempfehlen. Auch, wenn zur Zeit sehr viele Singer/Songwriter weiblichen Geschlechts “in der Luft liegen”… 

Einziges Manko des Abends war, dass “Curbside Prophet” auf der Playlist gefehlt hat.

PS: Als wir nach der Heimfahrt zu Hause durch die Tür geschwankt sind, haben Sabrina und Rebecca gerade TV Total geschaut. Und da spielte gerade Jason Mraz als Studio-Gast seine neue Single. Er hatte uns auf dem Konzert noch davon erzählt. Ein lustiger Zufall.

One Reply to “The Great Jason Mraz”

  1. Nett. Erinnert allerdings doch sehr stark an G-Love & Special Sauce mit etwas weniger Funk. Seems, even rednecks can sing the blues.

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