Woche 31 von 52 [diesmal richtige woche ;-)] | quicklinks

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Ich hatte mich doch tatsächlich am Anfang bei den Kalenderwochen verzählt. Aber keiner sagt was. Pfffff…. 😉 Dann kommt jetzt aber mal die richtige, oder?

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Inspirierendes Tagebuch – Illustrationen im Moleskine

 

Ich bin ja ein großer Fan der Moleskine Notizbücher und benutze sie mittlerweile regelmäßig. Auch, wenn ich mittlerweile mehr Informationen per Evernote auf dem iPhone sammle, macht es immer wieder Spaß, etwas mit Papier und Stift festzuhalten.

Dabei bin ich aber leider nicht kreativ, wie die flickr-Benutzerin Kathrin Jebsen-Marwedel. Sie führt ein Tagebuch per Moleskine-Illustrationen und das sieht richtig klasse aus. Da werden selbst die trivialsten Aktivitäten durch die Beschreibung und Skizzierung zu einer eigenen Kunstform.

Schaut euch auf jeden Fall das Flickr-Set an!

Hefte raus, Notizbuchvergleich


Bild aus der Wikipedia – M. Fister (Benutzer:schneids54)

Seit einiger Zeit bin ich ja Fan der Moleskine Notizbücher. Und lange Zeit habe ich nur Moleskines mit Blanko-Seiten gekauft – oder mir schenken lassen.

Jetzt benutze ich das erste Mal ein liniertes Modell. Und ich habe den Eindruck, dass ich dabei bleiben werde.

Ich hatte mir eingebildet, dass ich mit den Blanko-Seiten mehr Optionen habe um auch mal Diagramme zu zeichnen oder etwas zu malen. Allerdings scheint das mit der linierten Version viel besser zu gehen. Und sie hat noch mehr Vorteile:

  • Ich schreibe gerader, weil ich auf den Linien schreibe
  • Ich schreibe kleiner und bekomme dadurch mehr Text auf jede Seite
  • Beim Zeichnen habe ich Orientierungslinien, die mich nicht behindern, sondern mir sogar helfen
  • Ich habe das Gefühl, dass das linierte Notizbuch mehr Seiten hat als das normale

Man sieht also: Versuch macht klug und Probieren geht über Studieren 🙂

Moleskines, die ich benutze oder benutzt habe sind:

Weitere Links zu Moleskines:

Übrigens könnt ihr die Dinge, über die ich hier schreibe auch in meinem neuen Amazon aStore kaufen. Damit könnt ihr die Seite hier ein bisschen sponsern, wenn ihr mögt. Sind doch tolle Weihnachtsgeschenke, oder?

Thank you for smoking: Film, Buch und Real Life

Ich bin ein großer Fan des Buchs "Thank you for smoking" von Christopher Buckley. Darin geht es um die Geschichte des Tabak-Lobbyisten Nick Naylor, der in einer wilden Räuberpistole einige Abenteuer rund ums Rauchen erlebt. Er gibt sich die größte Mühe, ein Arschloch zu sein und sich trotzdem irgendwie moralisch über Wasser zu halten.

Während ich das Buch in Südafrika gelesen habe, musste ich immer wieder laut auflachen und habe Marny damit wahrscheinlich sehr genervt 😉 Ich kann es jedem uneingeschränkt empfehlen.

Es war natürlich Ehrensache, dass wir dann auch den Film "Thank you for smoking" gekauft haben. Er war ein bisschen anders als das Buch und ich würde jedem empfehlen, erst den Film zu sehen und danach das Buch zu lesen. Aber lohnen tut er sich auf alle Fälle. Schon allein aufgrund der Besetzung mit Aaron Eckhart, William H. Macey, Robert Duvall, Sam Elliott und Katie Holmes (wobei ich mir gerade Katies Charakter ganz anders vorgestellt habe – sie passt irgendwie nicht zu der Frau im Buch)

Nun sollte jedenfalls klar sein, dass ich ein Fan bin 😉

Daher musste ich letztens im Auto fast losprusten als ich auf einem Transporter vor uns exakt diesen Spruch gefunden habe. Aber seht selbst:

Falls man den Slogan unten nicht lesen kann: Für Sie sind wir 365 Tage im Jahr da! Das wäre ein klassicher Nick Naylor gewesen 😉

Hier noch einige Links zum Thema:

Gute Video Einführung in Mindmapping

Beim Slacker Manager habe ich eine gute Einführung in das Thema Mindmapping gefunden.

Mein Vater hat mir schon sehr früh diese Technik vorgestellt, aber so richtig intensiv habe ich bisher noch nicht damit gearbeitet. Das Video erklärt die Vorteile von Mindmapping und wie man es effektiv einsetzt.

Hier noch einige erläuternde Links zum Thema:

Ich denke, zum Brainstormen gibt es fast nichts besseres als Mindmapping. Wie steht ihr dazu?

Old School = New School Website

Rainer hat mir eine coole Website zu einem Buch empfohlen. Das Buch heisst: “No one belongs here more than you“. Die Seite zeigt, wie Old School Kommunikation (= schreiben mit einem Stift) im Rahmen von Webdesign wieder zu etwas innovativem wird.


Auf der Oberseite des Kühlschranks mit Edding

Der Clou an der Sache: Die Verfasserin Miranda July schreibt die komplette Website mit einem Edding auf Küchengeräte. Unter anderem auf die Oberseite ihres Kühlschranks oder die Mitte ihres Gasherdes. Mit den beiden Pfeilen unten rechts kann man sich dann durch die Seite klicken. Es geht auch nur vor oder zurück, keine unnötige Navigation. Es wird eben eine Geschichte erzählt. Und bei mir funktioniert die Strategie, denn ich schreibe ja darüber 😉


Bis auf dem Kühlschrank nicht mehr “gelöscht” werden konnte. Dann ging es auf dem Gasherd weiter.

Die Seite dient dem Marketing für das Buch, das demnächst in zwei Versionen auf dem amerikanischen Markt erscheinen wird. Man wird es über Amazon sicherlich auch in Deutschland bekommen können.

Ich habe mir gedacht, dass diese interessante Herangehensweise auch die Nicht-Designer unter euch interessiert. Und vielleicht gefällt euch ja auch das Buch und ihr habt Spaß daran.

Disclaimer: Ich kenne weder die Autorin noch das Buch. Ich kann es also nicht reinen Herzens empfehlen. Aber urteilt selbst!

Wem gehört das Buch? Dir!

Wenn man ein Buch so richtig mag, sollte man seinen Namen reinschreiben, bevor man es verleiht. Das kann man mit einem Bleistift, einem Kuli oder einem Füllfederhalter tun. Einem richtigen Bücherwurm ist das wahrscheinlich zu wenig. Er freut sich vielleicht über diese Seite:

My Home Library

Hier kann man sich – zwar nur auf englisch, aber immerhin auch farbig – kleine, mittlere oder große “Book Plates” herunterladen, die das Buch noch einmal verschönern. Einige Beispiele seht ihr hier:

Vielleicht verleiht man dann seine Bücher auch lieber, als wenn man nur seinen Namen reingekritzelt hat.

Was war das letzte Buch, das ihr verliehen habt?

Dawaj, Dawaj

Russland. Das ist Wodka, Winter und Gasmonopol. Der Kreml hat sich in der letzten Zeit sehr bemüht, wieder sein altes, bedrohliches Gesicht aufzusetzen (siehe den Konflikt mit der Ukraine).

index.jpg

Aber die russischen Bürger, besonders die Jüngeren, setzen dem ein anderes Bild entgegen. Sie sind die Protagonisten in einer Foto-Ausstellung von Christoph und Ilja, die in Dortmund stattfindet. Auf den Bildern findet man Gesichter aus Saratow, einer Stadt im europäischen Teil Russlands, in der die beiden Fotografen exemplarisch das junge Russland suchen.

Eigentlich soll aus Dawaj auch noch ein “richtiges” Buch-Projekt werden und auf der letzten Buch-Messe in Frankfurt haben die beiden auch schon kräftig die Werbetrommel gerührt. Leider ist es wohl im Moment nicht so einfach, ein derart ambitioniertes Werk – sowohl von der Bildqualität als auch vom Thema her – zu finanzieren. Wer hierzu Ideen hat – Christoph und Ilja sind sicher dankbar für den einen oder anderen Tipp. Ich hatte das Glück, den Prototypen schon einmal durchsehen zu können und ich glaube, das Projekt ist auf jeden Fall den Einsatz wert.

Es gibt natürlich auch eine Website zum – noch nicht existenten – Buch: Ihr findet sie unter www.dawaj.com . Gestaltung dabei ist von Christoph und Ilja, ich selbst habe die Site “programmiert” – (alle Geeks und Pros lachen sich jetzt scheckig über das Wort programmiert… 😉 ) Das war mein bescheidener Beitrag zur Förderung des Projekts. So, habe ich die Eigenwerbung nun also auch hinter mich gebracht.
Christoph hat auch noch einige Fotos unter seiner eigenen Domain www.grauwerte.de ausgestellt. Ist auf jeden Fall auch den Besuch wert.

Leider habe ich – und damit auch ihr – den ersten Ausstellungstermin schon verpasst. Aber es gibt noch eine weitere Chance:

der Fleiß” – diplomschau06
10.02.2006 bis 12.02.2006
Fb Design | FH Dortmund
“Festakt”, 10.01.2006 | 18.00 Uhr
Fr 19-22 | Sa 12-20 | So 12-20
Fb Design, Max-Ophüls-Platz 1, 44139 Dortmund

Wer Lust hat, mit mir zusammen an einem der beiden Tage nach Dortmund zu fahren, kann sich ja kurz bei mir melden. Je mehr, desto lustiger.

Hier findet ihr auch noch das Ankündigungs-PDF zu den Ausstellungen.

Various Rants

Es ist wieder einige Zeit ins Land gegangen. Ich komme leider erst jetzt dazu, wieder etwas im Blog zu veröffentlichen. Weekly Recommendation bezog sich also nur auf die eine Woche, in der der letzte Eintrag geschrieben wurde und nicht auf die Zukunft. Sorry, Johann… Lange rumzunörgeln, warum ich nicht dazu gekommen bin, hilft wohl niemandem, deswegen komme ich am besten direkt zur Sache 😉

Sven’s Blog
Hocherfreut habe ich gesehen, dass unser werter Freund Tiltman mal wieder etwas in seinem Blog veroeffentlicht hat. Das war ja lange Zeit eine regelrechte Brache. Ich kann jedem nur empfehlen, dort mal wieder vorbeizuschauen und vielleicht auch einen Kommentar zu hinterlassen. Vielleicht ermutigt das unseren kleinen Wahl-Japaner ja, auch öfter etwas zu schreiben…

From Official Sin City HomepageSin City
Ein Thema in Svens Beitrag war ja Sin City. Ich habe den Film vor Kurzem mit Mr. Christian zusammen gesehen und ich muss sagen, dass ich ihn wesentlich besser fand als Tiltman (also Sin City und nicht Mr. Christian). Sowohl Ästhetik als auch Storyline konnten überzeugen. Ich denke, wesentlich "originaler" kann man einen Comic vom Stil her nicht umsetzen. Auch die Geschichten untereinander sind stringent miteinander verbunden. Alles super von meiner Warte aus. Wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, dann nutzt die Gelegenheit, ihn im Kino zu sehen. Er macht eine Menge Spass!

Marnys Redesign
Ein Grund, warum ich nichts geschrieben habe, war das Redesign von Pinkladys Blog. Es gab ein bisschen Gemecker, dass es nicht pink genug sei und die Schrift zu klein wäre. War das alte Design eher romantisch orientiert mit dem süßen Schmetterling, so bin ich nun farblich etwas in die Offensive gegangen 😉 Ich denke, davon kann sich am Besten jeder selbst ein Bild machen. Ihr könnt eure Kommentare dann ja dort im Blog hinterlassen, da freut sich Marny sicher…

Image From AmazonDer Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Wenn ich nicht redesigne – oder arbeite – lese ich gerade ein kleines feines Buch über die deutsche Sprache. Man wird sehen, ob sich das auf mein Geschreibsel hier im Netz auswirkt oder ob sich meine Ungehörigkeiten im Umgang mit meiner Muttersprache auf Dauer durchsetzen 😉 Ihr könnt gerne jederzeit eure Wertung dazu abgeben… Ich bin noch nicht besonders weit gekommen, finde das Buch bisher aber sehr amüsant und lehrreich. Wenn ich es durchhabe, steht es zum Verleihen zur Verfügung. Bei Interesse einfach einen Kommentar oder eine E-Mail an mich.

Image From AmazonBilly Talent
Was wäre ein Eintrag in meinem Blog ohne das Thema Musik? Ich weiss, besonders aktuell bin ich mit meinen CD-Empfehlungen im Moment nicht gerade, aber ich denke, dass man einige Bands auch im Nachhinein noch würdigen sollte. So auch Billy Talent, an denen ich mich beinahe schon einmal satt gehört hatte. Ein Monat Pause – ich hatte die CD verlegt – reichte aber aus, um die ganze Begeisterung wieder neu zu entfachen. Hier eine genaue Beschreibung abzugeben, dürfte zu kompliziert sein. Wer möchte, kann sich die Rezensionen bei Amazon ja durchlesen. Von mir gibt es nur das Urteil: hörenswert und Energie pur!

Ich verspreche jetzt mal lieber nicht, dass ich regelmäßiger schreibe, sondern versuche das lieber mal umzusetzen. Ich hoffe, ihr bleibt mir treu.

Bis bald