Abfuhrtermine in der Stadt Essen

Ich weiss nicht, ob das ein neuer Service ist, aber mir ist das vorher noch nicht aufgefallen. Unter Entsorgungsbetriebe Essen GmbH – Abfuhrtermine Startseite kann man nun die Abfuhrtermine für alle Mülltonnen am eigenen Wohnort bequem herausfinden. Und: Man kann sich die Termine als PDF und vor allem: als iCal Datei herunterladen. Außerdem gibt es nun einen E-Mail Reminderservice für die nächsten Abholtermine. Sehr cool.

Der Service hat die Termine für die graue, braune und blaue Tonne. Zusätzliche Infos beinhalten das Abfallmobil und die Wertstoffhöfe in der Nähe des Wohnortes.

Noch cooler wäre es dann, wenn die Mülltonnen auch an diesen Terminen abgeholt werden würden. Die braune Tonne ist nun schon das dritte Mal in Folge nicht abgeholt worden…

Von Kohl gelernt: Aussitzen!!!

Also mit “wichtig ist, was hinten rauskommt” hat der grosse Dicke ja schon einen Klassiker produziert. Eine andere seiner Strategien hat mir heute bei der Auseinandersetzung mit Leon geholfen: Einfach Aussitzen…

Er war wg. einer Kleinigkeit beleidigt und wollte dann nicht Mittagessen… Statt mich auf eine lange Diskussion einzulassen, habe ich ihn erstmal machen und schimpfen lassen und mich um mein eigenes Essen gekümmert.

Irgendwie war ihm das doch zu merkwürdig und er kam unter leisem “ich esse nicht, ich esse nicht” immer näher zum Mittagstisch gekrabbelt.

Nach einiger Zeit wollte er dann nur unter der Bedingung essen, dass wir TV anmachen. Aber wir verhandeln nicht mit Terroristen 🙂

Das Killerargument war dann, dass er nur dann einen Doppelkeks bekommt, wenn er auch was gegessen hat, sonst hat man ja keinen Nachtisch. Also ohne Hauptgericht.

So hat er dann drei Viertel des Tellers leergegessen und alles war wieder gut.

Also hat das Aussitzen recht gut funktioniert… Danke, Birne (oldschool, ich weiß)

Neues Zuhause für schwarze Katze gesucht

Wir suchen dringend ein neues Zuhause für die Katze von meinem Onkel Peter. Er hat seit neuestem einen Job als Fernfahrer und kann sich daher nicht mehr ausreichend um die Katze kümmern. Er würde sie nur ungern ins Tierheim geben, daher suchen wir ein tolles neues Zuhause im Bekanntenkreis.

Hier einige Fakten zu dem Tier:

  • Kater
  • pechschwarz
  • schlank
  • ein wenig scheu, aber wenn er sich an einen gewöhnt hat, extrem schmusig
  • ca. 12 Jahre alt (ohne Papiere)
  • hat schon mit anderen Katzen zusammengelebt
  • kennt Hunde und hat mit denen auch keine Probleme

Falls ihr Interesse habt, dann meldet euch doch bei mir. Entweder hier in den Kommentaren oder direkt per E-Mail o. Telefon. Fragen zur Katze bitte auch in den Kommentaren, damit alle auch die Antworten sehen können.

Ich drücke die Daumen…

Positiv von Mercedes überrascht

Vor einiger Zeit musste ich ja meinen Audi TT Roadster gegen einen Familienkombi eintauschen. (BTW: Wer den Audi kaufen will – wir haben den immer noch hier stehen, also melden!!!)  Der Kombi ist die kleinste C-Klasse von Mercedes und bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Auto.

Jetzt der erste Schock: Abblendlicht vorne links kaputt! Die Kollegen erzählten mir schon Horrorgeschichten, wie kompliziert das Lampenwechseln bei anderen Automarken ist und ich habe mich schon auf einen Werkstattbesuch eingestellt, nur um die Lampe wechseln zu lassen.

Doch irgendwie hat mich der DIY-Teufel geritten und ich habe einen Blick in die Bedienungsanleitung des Kombi riskiert. Was dort stand, hat mir neuen Mut gegeben. Die Anleitung war verständlich und so machte ich mich an das große Abenteuer. Für mich als Nicht-Mechaniker war es von Vorteil, dass die Tankstelle nur eine Sorte H7 55W Leuchten vorrätig hatte und ich nicht auch noch zwischen verschiedenen Marken wählen musste. Auf Phil’s Rat hin habe ich direkt 2 Birnen gekauft, weil die zweite anscheinend immer schnell kaputt geht, wenn die erste erst einmal ausgefallen ist. Das sollte sich noch als heisser Tip entpuppen.

Zu Hause angekommen habe ich mich direkt an den Austausch gemacht. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten beim Entriegeln des Sicherheitsbügels – ich wollte ja nichts kaputt machen – ging es dann erstaunlich schnell. Marny saß bestimmt die ganze Zeit in der Küche und hat auf die Explosion gewartet. Aber ich habe es geschafft. Innerhalb von ca. 15 Minuten (14,5 davon die Startschwierigkeiten und mein fehlender Mut beim Rumdrücken) hatte ich dann BEIDE Abblendlichter mit neuen Lampen versehen. Denn – ihr ahnt es schon – als ich überprüft habe, ob die linke Seite nun wieder geht, fiel die rechte Seite aus.

Also: ein weiterer Schritt auf dem langen Weg zur Selbständigkeit. Und Kudos für Mercedes, dass selbst ein Dummy wie ich das so unproblematisch auf die Reihe kriegt 😉

Das Ende meiner Konsumgesellschaft?

Bei uns zu Hause sind in kurzer Zeit zwei Haushaltsgeräte kaputt gegangen. Zum einen ist unser Staubsaugergriff gebrochen und zum anderen ist Marny der Kapselhalter unserer Cafissimo um die Ohren geflogen. 15 bar Druck für Espresso kann auch Nachteile haben…

In der “alten Welt” wäre ich jetzt losgesprintet und hätte beide Geräte durch neue ersetzt. Einfach, weil es Spaß macht, etwas Neues zu kaufen. Und weil ich irgendwie zu faul war, mich um Alternativen zu kümmern. Das Muster “Neues Gerät kaufen” ist bekannt und durch unsere Konsumgesellschaft auch sehr leicht umzusetzen 😉

Ich habe auch schon direkt nach Empfehlungen für Staubsauger gefragt und mich über die Preise für pinke Dyson Modelle aufgeregt. An irgendeinem Punkt hat es aber “klick” gemacht und plötzlich dachte ich nur noch an das Wort “Ersatzteil”… Also habe ich mich im Internet auf die Suche nach Ersatzteilen für unseren Rowenta Staubsauger gemacht und eine E-Mail an den Cafissimo Service geschrieben.

Im Endeffekt haben wir nun ca. 30 EUR statt 300 EUR für den Staubsauger, und 8 EUR statt 99 EUR für die Cafissimo bezahlt. In meiner imaginären Rechnung haben wir also knapp 360 EUR gespart. Ist natürlich keine echte Rechnung, in Wahrheit hat es uns 38 EUR gekostet. Aber das Sparen gibt mir ein besseres Gefühl.

Einziger Nachteil: beide Teile sind nicht durch PINKE Nachfolger ersetzt worden. Aber das ist schlimmer für Marny als für mich 😉

Martenstein: “Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert alle Vorsorge- und Anlage-Angebote!” | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Martenstein: “Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert alle Vorsorge- und Anlage-Angebote!” | Gesellschaft | ZEIT ONLINE.

Los Leute: holt die Kopfkissen raus, investiert in Gold, kauft Konserven.

Martenstein schreibt in seiner Kolumne zwar sehr überspitzt, aber irgendwie ist es schon richtig, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass die Auszahlungen später nicht mit irgendwelchen Sondersteuern belegt werden. Meine Generation wird auch eine der ersten sein, deren Renteneinkünfte voll (ja: zu 100%) versteuert werden. Das geht ja schon langsam los: Je später man in Rente geht, umso höher ist der Anteil der Einkünfte, der zu versteuern ist.

Aber irgendwie denkt man ja, das sei unausweichlich. Vielleicht zeigt Martenstein hier also eine valide und umsetzbare Gegenstrategie auf; besonders das Feiern ist natürlich verlockend 😉

Quentins Baby TÜV Nr. 5

Quentin beim Arzt
Quentin beim Arzt (das Bild ist vom letzten Arztbesuch, nicht von heute)

Heute war mal wieder Baby TÜV angesagt. Diesmal für Quentin.

Obwohl er im Auto auf dem Hinweg schon fast eingeschlafen war, hat er die Zeit im Wartezimmer quietschvergnügt hinter sich gebracht. War zum Glück auch nicht so lang. Und es gab auch jede Menge tolles Spielzeug, mit dem man sich die Zeit vertreiben konnte.

Der Arzt meinte nach ca. 20 Sekunden dann: “Eigentlich braucht man Kinder wie Quentin gar nicht untersuchen, da sieht man schon von außen, dass alles in Ordnung ist. Ich mach das jetzt aber mal trotzdem” 😉 Fand ich auch besser so und Quentin hat toll mitgemacht.

Hier die aktuellen Maße für den Familienbericht:

  • Länge: 80 cm
  • Gewicht: 11,9 kg
  • Kopfumfang: 47 cm

Alles in allem also eine gute Entwicklung.

Das Knaller war dann aber noch zum Schluss, dass der Doc “Kraftprotz” als Kommentar ins Untersuchungsheft geschrieben hat. Wahrscheinlich finden wir den Mann wegen solcher kleiner Gesten so sympathisch. Quentin wird aber auch immer gut von Leon trainiert, so dass eine solche Beschreibung durchaus zu erwarten war 😉

Gurkenmörder

Viel hat er nicht davon übergelassen. Quentin ist eben ein Gurkenmörder!

Zum Glück sind unsere Kinder echte Grünzeug-Vertilger. Sonst wären solche Fotos nicht möglich 🙂

Bald sind alle reif

Bisher können wir erst wenige Brombeeren pflücken, aber die werden schon noch reif 🙂

Dieses Jahr wahrscheinlich auch früher als sonst.

Die ersten Tests waren noch ein wenig sauer 🙂

Family Update 2010/06

Ich habe mir gedacht, ihr würdet euch mal wieder über Family Fotos freuen. Daher habe ich mal indiskreterweise einige zusammengestellt. Enjoy:

Deutschland ohne Hebammen?

Auf dem Stillblog habe ich einen interessanten Artikel zum Thema Hebammen gefunden. Er beschreibt die Mechanismen, mit denen den Hebammen in Deutschland das Leben und Arbeiten immer schwerer gemacht wird.

Der Artikel verweist auch auf eine bald startende E-Petition, die ich unterstützenswert finde.

Grundsätzlich liegt mir das Thema Geburt und Hebamme sehr am Herzen, weil ich finde, das Hebammen ungeheuer wichtig für jede Gebärende sind und wir selber ja extrem positive Erfahrungen mit unserer Hebamme gemacht haben. Von Krankenhäusern hingegen habe ich schon die ein oder andere Horrorstory gehört.

Also: Lest den Artikel, bildet euch eure Meinung und unterstützt die Petition. Das fände ich toll…

http://www.still-blog.de/schwangerschaft/will-deutschland-eine-geburtshilfe-ohne-hebammen/

Und immer daran denken: Hebammen dürfen eine Geburt ohne einen Arzt durchführen. Ärzte aber nicht ohne Hebammen.

Hier ein kurzes Zitat aus dem Artikel

In diesem Jahr wird sich entscheiden, ob Frauen auch in Zukunft noch die Wahl haben, Geburtsort und Begleitung für sich optimal auszuwählen oder ob sie in einem der wichtigsten Momente ihres Lebens allein gelassen und Opfer einer hochtechnisierten, interventionsreichen, anonymen Geburtshilfe werden.

Impressionen eines Frühlingsspaziergangs

Quentin-Eliah und ich erkunden nachmittags öfter unsere noch neue Umgebung. Und Holla-die-Waldfee gibt es hier was zu entdecken.

Nachdem wir beim letzten Mal von unserer klassischen Friedhofsrunde abgeschweift sind, haben wir eine krasse Villa um die Ecke entdeckt.

Ich finde ja besonders die beiden Garagen links und rechts sehr beeindruckend. Sowas will ich auch. Und der runde Eingangsbereich kann auch was. Aber ich will gar nicht wissen, was man in so einer Lage dafür investieren muss…

Vielleicht kaufe ich mir auch lieber so etwas, das ist bestimmt ein wenig günstiger und macht mehr Lärm 😉

Wieauchimmer. Die Sonne macht uns Spaß und ich freue mich auf mehr davon!

Großes Aufatmen: Kindergartenplatz gesichert

Wow, was waren das für Wochen. Seit wir von unseren beiden Wunschkindergärten die Absage für Leons Kindergartenplatz bekommen haben, hing bei uns die Fahne auf Halbmast. Ich war selten so niedergeschlagen und Marny war des öfteren den Tränen nah. Man wollte es sich nicht eingestehen, weil man ja weitermachen musste, aber jetzt, wo die Situation geklärt ist, erkennen wir doch, wie stark uns das getroffen hat.

Aber der Reihe nach:

Wir wollten Leon-Ferris gerne in einer integrativen Kindertagesstätte unterbringen, weil uns Toleranz gegenüber anderen Menschen und speziell auch behinderten Menschen sehr wichtig ist. Auch aufgrund Marny’s beruflichen Hintergrund als Heilerziehungspflegerin.

Wir haben Leon dann recht zeitig in zwei integrativen Einrichtungen angemeldet und in beiden Fällen versicherte man uns, dass es doch recht gut für das Jahr 2010 aussehen würde. Wie sich herausstellte, war das entweder extrem schlechte Planung oder eine schlichte Lüge. Ansonsten hätten wir die Suche und die Anmeldungen schon damals ausgedehnt. Im Nachhinein erfährt man dann von Eltern, die doch tatsächlich 12 (!) Anmeldungen in Kindergärten gemacht haben (und trotzdem keinen Platz bekommen haben).

Seit Ende Februar konnte man dann bei den Kindergärten anrufen und nachfragen, ob es denn mit dem Platz was wird. Dieses Jahr verzögerte sich das aber noch einmal, weil das Jugendamt erst noch klären musste, wie viele Plätze in den einzelnen Einrichtungen zur Verfügung stehen können und welches Budget jeder Kindergarten zur Verfügung hat.

Zwei Tage nach dem ersten Anruf konnten uns dann die Kindergärten Auskunft geben. In beiden Fällen war das ein Schlag in die Magengrube. Im ersten Fall gab es 10 Plätze zu verteilen, es gab 43 Bewerbungen und Leon war auf Platz 19 der Warteliste. Bei 10 Plätzen kann sich jeder die Wahrscheinlichkeit selber ausrechnen. Im zweiten Fall gab es noch nicht einmal eine Warteliste, weil nur Geschwisterkinder oder Kinder aus der eigenen Spielgruppe genommen werden konnten. Also Totalausfall.

Ab diesem Zeitpunkt ging dann die fieberhafte Suche nach anderen Kindergärten los und bei jedem Telefonat hörte man als erstes: “Also für dieses Jahr wird das aber definitiv nichts mehr”. Wir holten uns Rat von verschiedenen Stellen und besuchten trotz der schlechten Aussichten einen Kindergarten nach dem anderen. Das war auch sehr interessant, denn die Einrichtungen unterscheiden sich schon extrem. Bei manchen haben wir dann doch von einer Anmeldung abgesehen.

Das merkwürdig-grandiose Schlusskapitel setzte dann unserer Verzweiflung auf wunderbare Weise ein Ende. Nennt es Karma, nennt es eine Verschwörung des Universums zu unseren Gunsten, nennt es wie ihr wollt… Wir haben für Leon-Ferris nun einen Platz in einer integrativen Kindertagesstätte, mit der von uns gewünschten Betreuungszeit und auch noch in einer integrativen Gruppe! Und: es gab noch GENAU DIESEN EINEN PLATZ! Wenn das mal kein Zeichen des Schicksal war. Es war auch fast ein Wunder, dass in dieser Einrichtung durch Urlaubszeiten in der Verwaltung und andere günstige Umstände noch nicht alle Plätze vergeben waren und wir dann recht zeitig einen Anmeldetermin bekommen haben.

Und: es ist von allen besuchten Kindergärten sogar noch der schönste – zumindest in unseren Augen. Sehr helle, offene Räume. Sehr nette und vor allem souveräne Mitarbeiter. Die Fachkompetenz werden wir dann nach dem Sommer sicherlich besser beurteilen können. Das pädagogische Konzept sagte uns sehr zu und die Einbeziehung der Kinder in den Alltag fanden wir auch gelungen. Wir sind schon sehr gespannt, wie Leon sich dort zurechtfinden wird. Bei unserem Besuch haben wir ihn jedenfalls kaum von dort wegbekommen 😉

Wir haben am gleichen Tag noch zugesagt und sind nun extrem glücklich. Auch, wenn wir einen etwas längeren Fahrtweg in Kauf nehmen müssen.

Generelle Gedanken zum Thema

  • Bei dem Bewerbungsspiel um Kindergartenplätze gibt es keine Gewinner:
    • Die Eltern müssen ihre Kinder an vielen Kindergärten anmelden, um eine Chance zu haben, auch einen Platz zu bekommen.
    • Das Jugendamt muss sich mit Rechtsanspruch-Stellern herumschlagen und produziert damit unnötigen Verwaltungsaufwand.
    • Die Verwaltungen der Kindergärten müssen übermäßig viele Anmeldungen in Kauf nehmen, weil die Eltern sich an vielen verschiedenen Kindergärten anmelden
  • Wieso gibt es also keine “ZVS” wie bei den Schulen und den Universitäten. Dort könnte das alles zentral geregelt werden und es gäbe weniger Frustration an allen Stellen.
  • Die Bekannte einer Freundin hatte sieben Anmeldungen abgeschickt und fünf Zusagen bekommen. Natürlich kann sie nur einen Platz gebrauchen und auf die anderen Plätze gab es natürlich zig Wartende. Aber auf die Idee, bei den vier Kindergärten, die sie nicht möchte, abzusagen, ist sie erst einmal nicht gekommen. Sehr schade, besonders, weil auch die eigene Freundin noch keinen Platz hatte. Ich verstehe sowas nicht… Nach mir die Sintflut oder was?

* Die Kita Namen habe ich aus datenschutzrechtlichen Gründen mal außen vor gelassen. Ich hoffe, man kann den Artikel trotzdem flüssig lesen.

Zeitzone bei OSX lässt sich nicht speichern – Die Lösung

Marny hatte in der letzten Zeit immer wieder Probleme mit ihrer Zeitanzeige auf dem Macbook. Das war besonders nervig, wenn alle Termine in iCal auf dem Mac und auf dem iPhone dann nach dem Sync eine Stunde zu früh oder zu spät waren. Je nachdem, wo sie die angelegt hatte.

Da wir auch einen gemeinsamen Familienkalender über Google Calendar pflegen, war es natürlich besonders ärgerlich, wenn man sich auf die Angaben nicht verlassen konnte.

Das Phänomen war sehr merkwürdig und alle Mac-ianer, die ich dazu befragte, konnten uns leider nicht helfen: Selbst mit automatischem Zeitabgleich über time.euro.apple.com wurde immer die GMT Zeit angezeigt. Wir haben dann wieder Berlin (also GMT+1) eingestellt, aber beim nächsten Öffnen der Systemeinstellungen war OSX wieder auf GMT.
Wenn man den automatischen Zeitabgleich eingestellt hatte, konnte man aber auch die aktuelle Zeit gar nicht erst durch Ändern der Zeitzone auf dem anderen Panel verändern. Das machte mich dann schon ein bisschen stutzig und so langsam kam ich dem Problem auf die Spur. Anscheinend konnte OSX die Zeitzone nicht speichern.

Nachdem ich dann meine Suche weiter in diese Richtung eingegrenzt hatte, habe ich endlich bei macuser.de eine Lösung gefunden:
http://www.macuser.de/forum/f21/zeitzone-gestellt-161562/

Hier noch mal in Kurzfassung: Beim Upgrade von Tiger auf Leopard hat sich die Art des Speicherns der Zeitzone geändert. Das Upgrade hat hier anscheinend gepatzt und nicht die aktuelle Variante mit übernommen, sondern die Tiger Variante belassen. Dadurch konnte das Betriebssystem die Zeitzone nicht speichern und ging immer wieder auf die Standard GMT Einstellung zurück. Man musste dann (Vorsicht: technisch) als Root User den localtime Ordner im /etc Verzeichnis umbenennen (oder löschen), dann hat OSX die korrekte Variante als Symlink genommen und fortan speichert nun Marnys Macbook auch die korrekte Zeitzone!

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, WIE erleichtert ich bin, dass wir das endlich in den Griff bekommen haben.