Zeitzone bei OSX lässt sich nicht speichern – Die Lösung

Marny hatte in der letzten Zeit immer wieder Probleme mit ihrer Zeitanzeige auf dem Macbook. Das war besonders nervig, wenn alle Termine in iCal auf dem Mac und auf dem iPhone dann nach dem Sync eine Stunde zu früh oder zu spät waren. Je nachdem, wo sie die angelegt hatte.

Da wir auch einen gemeinsamen Familienkalender über Google Calendar pflegen, war es natürlich besonders ärgerlich, wenn man sich auf die Angaben nicht verlassen konnte.

Das Phänomen war sehr merkwürdig und alle Mac-ianer, die ich dazu befragte, konnten uns leider nicht helfen: Selbst mit automatischem Zeitabgleich über time.euro.apple.com wurde immer die GMT Zeit angezeigt. Wir haben dann wieder Berlin (also GMT+1) eingestellt, aber beim nächsten Öffnen der Systemeinstellungen war OSX wieder auf GMT.
Wenn man den automatischen Zeitabgleich eingestellt hatte, konnte man aber auch die aktuelle Zeit gar nicht erst durch Ändern der Zeitzone auf dem anderen Panel verändern. Das machte mich dann schon ein bisschen stutzig und so langsam kam ich dem Problem auf die Spur. Anscheinend konnte OSX die Zeitzone nicht speichern.

Nachdem ich dann meine Suche weiter in diese Richtung eingegrenzt hatte, habe ich endlich bei macuser.de eine Lösung gefunden:
http://www.macuser.de/forum/f21/zeitzone-gestellt-161562/

Hier noch mal in Kurzfassung: Beim Upgrade von Tiger auf Leopard hat sich die Art des Speicherns der Zeitzone geändert. Das Upgrade hat hier anscheinend gepatzt und nicht die aktuelle Variante mit übernommen, sondern die Tiger Variante belassen. Dadurch konnte das Betriebssystem die Zeitzone nicht speichern und ging immer wieder auf die Standard GMT Einstellung zurück. Man musste dann (Vorsicht: technisch) als Root User den localtime Ordner im /etc Verzeichnis umbenennen (oder löschen), dann hat OSX die korrekte Variante als Symlink genommen und fortan speichert nun Marnys Macbook auch die korrekte Zeitzone!

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, WIE erleichtert ich bin, dass wir das endlich in den Griff bekommen haben.

Mein Kniefall – Vaterheldentum

by kai on February 11, 2010
in Daily Grind, Family, Social Life, Sports

Vor einiger Zeit –  ich denke, es waren so 3-4 Wochen – war es ja sehr glatt auf Essens Straßen. Und damit auch auf den Bauernhöfen der Ruhrstadt. Eines Tages, als ich mit Quentin in der Manduca den anderen beiden beim Schlittenfahren zusah, bin ich ausgerutscht und unglücklich auf mein Knie gefallen. Hauptsächlich, weil ich mich ja wg. Quentin nicht so auf den Sturz konzentriert, sondern lieber meinen Sohn vor dem Fall geschützt habe.

Eigentlich ging es meinem Knie danach relativ gut und ich konnte normal weiterlaufen. Mittlerweile glaube ich, dass dies wohl dem Adrenalin in meiner Blutbahn geschuldet war. Denn schon beim ersten Basketball Training fühlte sich das Knie ein wenig instabil an. Ich habe dann trotzdem weitergemacht, da ich keine Schmerzen verspürte und sogar ein Ligaspiel bestritten. Aber irgendwie “lief ich nicht rund”…

Marny hat sich dann schon immer lustig über mich gemacht, weil ich zwischendurch erwähnte, dass ich mein Knie nun doch spüre und führte das auf die männliche Schmerzempfindlichkeit zurück. Ich musste einigen Spott über mich ergehen lassen ;-) (Naja, so schlimm war es auch wieder nicht…)

Seit heute aber habe ich endlich Heldentum erlangt. Mein Orthodäde vermutet nämlich, dass das hintere Kreuzband wohl an- oder ganz gerissen sein könnte. Um das abzusichern, geht es nächste Woche zum MRT.

Eine Operation ist erstmal nicht geplant, sondern ein spezielles Training, um das Knie wieder fit zu machen. Angeblich könnte ich damit dann sogar noch Sport machen. Eine Operation wäre erst in zweiter Instanz angedacht, wenn das Training nicht reicht. Aber das alles ist natürlich abhängig von den MRT Ergebnissen nächste Woche. Ich halte euch auf dem “Laufenden”.

Es bleibt festzuhalten, dass ich mein Kind gerettet habe, ohne auf meine eigene Gesundheit zu achten – ein echter Vaterheld eben ;-)

*pat on the back*

Wo ist mein Orden?

:-)

Vom Sandmännchen geschockt

by kai on February 6, 2010
in Digital, Family, Social Life

Bild aus den Creative Commons

Ich habe heute seit längerer Zeit mal wieder das Sandmännchen mit meinem Sohn zusammen geschaut. Bei den letzten Malen waren es immer die klassischen Folgen mit harter DDR Realität und zeitgenössischen Puppen und Situationen. Das kannte ich. Da fühlte ich mich auch irgendwie zu Hause (also nicht in der DDR ;-) ) Obwohl ich die Sendung als Kind nicht wirklich regelmäßig geschaut habe – eher “Western von gestern” und so’n Zeug.

Umso geschockter war ich heute, als ein topmodernes Sandmännchen mit einer Forstmaschine zum Baum-Entasten (Holzvollernter) um die Ecke gefahren kam. Die Familie, die es besuchte, wies auch einige modernere Merkmale auf:

  • Die Mutter hatte Dreadlocks und ein Piercing in der Nase
  • Das Baby hatte eine rot gefärbte Iro-Locke
  • Die beiden größeren Geschwister hatten zum Teil Rasta-Zöpfe (Tochter) und Baggy Klamotten (Sohn)
  • Die Sandmännchen Geschichte wurde auf einem LCD-Fernseher eingeblendet, der an der Wand befestigt war
  • Zum Glück war die Mucke retro wie immer

Ich finde ja grundsätzlich, dass man mit der Zeit gehen sollte, damit die Kinder der aktuellen Generation (also meine Kinder) auch etwas mit den Inhalten anfangen können. Aber irgendwie bin ich beim Sandmännchen dann doch hin- und hergerissen. Ich war in einer Art Schock-Starre gefangen.

Zum Glück konnte ich danach wieder auf die Sportschau umschalten und meinen Kopf abschalten.

Aber wie steht ihr zu solchen Adaptionen oder Aktualisierungen von Klassikern? Die Story, die beim Sandmann gezeigt wurde, war natürlich wieder Oldschool…

Quentin-Eliah ist da

by kai on November 20, 2009
in Digital, Family, Social Life

Noch ziemlich platt von der Geburt, daher hier nur die Eckdaten :-)

Quentin-Eliah Kroker
54cm – 4100g – 12:24 Uhr geboren.

Und auch noch Fotos:

5 Dinge, die ich an meinem Sohn liebe

by kai on October 24, 2009
in Daily Grind, Family

In der letzten Zeit strengt mit Leon-Ferris ein wenig an. Er ist sehr Mama-fixiert und ich darf fast nichts mehr machen, wenn Marny in der Nähe ist. Da dachte ich mir, es wäre eine gute Gelegenheit, mich an die vielen positiven Eigenschaften meines Sohnes zu erinnern ;-)

Er isst gerne Obst und Gemüse
Ich höre und lese von manchen Eltern, deren Kinder nur Milchschnitte oder bestimmte Lebensmittel essen. Zum Glück hat Leon da keine besonderen Vorlieben. Er mag zwar manche Sachen lieber als andere, aber wir haben bisher eigentlich noch kein Produkt gefunden, dass er wirklich eklig findet.
Seine aktuellen Favourites sind:
Tomaten
Essiggurken
Schlangengurken,
Stinkekäse (Esrom)
Äpfel
Mandarinen
Birnen
Wenn wir zusammen einkaufen gehen, dann bekommt Leon als erstes eine Schlangengurke. Bis wir an der Kasse sind, hat er sie meistens zu 80% aufgegessen. Zwischendurch werden wir dann meistens von Leuten angesprochen, die NOCH NIE ein Kind gesehen haben, das Schlangengurke isst. Noch dazu MIT SCHALE. Ein Skandal ;-)
Er trinkt am liebsten Wasser
Von Anfang an haben wir versucht, Leon-Ferris an Wasser zu gewöhnen. Und anscheinend hat es funktioniert. Selbst, wenn wir ihm zum Abendessen Saft ins Glas schütten, möchte er es mit Wasser verdünnt haben. Er mag anscheinend – wie seine Mutter – das Prickeln der Kohlensäure. Ich selber mag ja lieber stilles Wasser, aber jeder Jeck is’ anders. Sehr oft trinkt Leon auch einfach nur Wasser. Nur wenn er beim Sport ist und seine “Tagesschwester” ein Getränk mit Saft hat, möchte Leon auf jeden Fall auch Saft in sein Getränk haben. Ansonsten reicht ihm sehr oft Wasser.
Er ist sehr aktiv
Wenn Leon-Ferris zu seinen Großeltern kommt – egal ob Gelsenkirchen oder Essen – hat er sofort jede Menge Pläne, die er verwirklichen möchte. In Essen ist es Ball spielen im Flur, in Gelsenkirchen schnappt er sich seine Schubkarre und seine Schaufel und zerrt Opa oder Oma zum “arbeiten”. Manchmal ist es ganz schön schwierig, mit ihm Schritt zu halten und er treibt natürlich auch jede Menge Schabernack, wenn er nicht gerade “arbeitet”. Aber meistens sind es doch beinahe nützliche Tätigkeiten auf die er sich fixiert hat. Im neuen Haus putzt er mit Vorliebe die Dusche und das ganze Badezimmer. Naja, richtig sauber wird es natürlich nicht und es wird vermutlich nicht halten, bis es für uns eine Haushaltserleichterung wird, aber der Ansatz gefällt mir sehr gut ;-)
Er liebt Bücher
Seit Leon geboren wurde, wollte ich ihm immer abends vorlesen. Lange Zeit war das natürlich noch nicht so interessant für ihn, aber es gab immer Bücher in unserer Wohnung und in seiner Umgebung. Tagsüber haben wir uns auch immer Bilderbücher und Wimmelbücher gemeinsam angeschaut. Und mittlerweile hat er ein Alter erreicht, in dem er selber mit Begeisterung Bücher entdeckt und Lieblingsbücher festlegt. Im Moment besteht unser Abendritual darin, 2 Lieblingsbücher gemeinsam anzuschauen. Danach lese ich ihm dann aus einem Einschlafbuch noch 2-3 Kurzgeschichten vor, wobei er meistens einschläft. Ich liebe das! Naja, bin halt ein Lehrerkind und komme aus einer Lehrerfamilie…
Er hat einen eigenen Willen (unter Vorbehalt)
Das ist vermutlich das ambivalenteste Thema zur Zeit. Ich habe eingangs ja schon erwähnt, dass Leon-Ferris zur Zeit eher eine kleine Trotzphase auslebt und seinen eigenen Willen sehr stark durchsetzen will. Zum einen ärgere ich mich in der jeweiligen Situation schon sehr über seine Sturheit und die Verkomplizierung von so alltäglichen Dingen wie
Schuhe anziehen
Windel wechseln
Die Treppe hochlaufen
Zum anderen bin ich aber schon ein wenig stolz darauf, dass er sich Gedanken darüber zu machen scheint, was er will und wie er es kriegt (auch, wenn seine Strategie schon sehr oft die gleiche ist ;-) )
Fazit
Auch, wenn es zur Zeit durch die Mehrfachbelastung durch Arbeit, Umzug, neues Haus und Marnys Schwangerschaft nicht einfach ist, zeigt mir allein diese Liste, dass ich wirklich glücklich sein kann, Leon-Ferris als Sohn zu haben. Und ich glaube, auch Marny sieht das ähnlich, genauso wie die Großeltern und anderen Verwandten und Freunde. Denkt immer dran, wenn er sich wieder wie Rumpelstilzchen vor euch auf dem Boden wälzt, weil ihr nicht das macht, was er möchte ;-)

1. Er isst gerne Obst und Gemüse

Ich höre und lese von manchen Eltern, deren Kinder nur Milchschnitte oder bestimmte Lebensmittel essen. Zum Glück hat Leon da keine besonderen Vorlieben. Er mag zwar manche Sachen lieber als andere, aber wir haben bisher eigentlich noch kein Produkt gefunden, dass er wirklich eklig findet.

Seine aktuellen Favourites sind:

  • Tomaten
  • Essiggurken
  • Schlangengurken,
  • Stinkekäse (Esrom)
  • Äpfel
  • Mandarinen
  • Birnen

Wenn wir zusammen einkaufen gehen, dann bekommt Leon als erstes eine Schlangengurke. Bis wir an der Kasse sind, hat er sie meistens zu 80% aufgegessen. Zwischendurch werden wir dann meistens von Leuten angesprochen, die NOCH NIE ein Kind gesehen haben, das Schlangengurke isst. Noch dazu MIT SCHALE. Ein Skandal ;-)

IMG_2811

2. Er trinkt am liebsten Wasser

Von Anfang an haben wir versucht, Leon-Ferris an Wasser zu gewöhnen. Und anscheinend hat es funktioniert. Selbst, wenn wir ihm zum Abendessen Saft ins Glas schütten, möchte er es mit Wasser verdünnt haben. Er mag anscheinend – wie seine Mutter – das Prickeln der Kohlensäure. Ich selber mag ja lieber stilles Wasser, aber jeder Jeck is’ anders. Sehr oft trinkt Leon auch einfach nur Wasser. Nur wenn er beim Sport ist und seine “Tagesschwester” ein Getränk mit Saft hat, möchte Leon auf jeden Fall auch Saft in sein Getränk haben. Ansonsten reicht ihm sehr oft Wasser.

IMG_3101

3. Er ist sehr aktiv

Wenn Leon-Ferris zu seinen Großeltern kommt – egal ob Gelsenkirchen oder Essen – hat er sofort jede Menge Pläne, die er verwirklichen möchte. In Essen ist es Ball spielen im Flur, in Gelsenkirchen schnappt er sich seine Schubkarre und seine Schaufel und zerrt Opa oder Oma zum “arbeiten”. Auch sein Bobby-Quad steht ganz hoch im Kurs! Manchmal ist es ganz schön schwierig, mit ihm Schritt zu halten und er treibt natürlich auch jede Menge Schabernack, wenn er nicht gerade “arbeitet”. Aber meistens sind es doch beinahe nützliche Tätigkeiten auf die er sich fixiert hat. Im neuen Haus putzt er mit Vorliebe die Dusche und das ganze Badezimmer. Naja, richtig sauber wird es natürlich nicht und es wird vermutlich nicht halten, bis es für uns eine Haushaltserleichterung wird, aber der Ansatz gefällt mir sehr gut ;-)

DSC_6822

4. Er liebt Bücher

Seit Leon geboren wurde, wollte ich ihm immer abends vorlesen. Lange Zeit war das natürlich noch nicht so interessant für ihn, aber es gab immer Bücher in unserer Wohnung und in seiner Umgebung. Tagsüber haben wir uns auch immer Bilderbücher und Wimmelbücher gemeinsam angeschaut. Und mittlerweile hat er ein Alter erreicht, in dem er selber mit Begeisterung Bücher entdeckt und Lieblingsbücher festlegt. Im Moment besteht unser Abendritual darin, 2 Lieblingsbücher gemeinsam anzuschauen. Danach lese ich ihm dann aus einem Einschlafbuch noch 2-3 Kurzgeschichten vor, wobei er meistens einschläft. Ich liebe das! Naja, bin halt ein Lehrerkind und komme aus einer Lehrerfamilie…

IMG_2585

5. Er hat einen eigenen Willen (unter Vorbehalt)

Das ist vermutlich das ambivalenteste Thema zur Zeit. Ich habe eingangs ja schon erwähnt, dass Leon-Ferris zur Zeit eher eine kleine Trotzphase auslebt und seinen eigenen Willen sehr stark durchsetzen will. Zum einen ärgere ich mich in der jeweiligen Situation schon sehr über seine Sturheit und die Verkomplizierung von so alltäglichen Dingen wie

  • Schuhe anziehen
  • Windel wechseln
  • Die Treppe hochlaufen

Zum anderen bin ich aber schon ein wenig stolz darauf, dass er sich Gedanken darüber zu machen scheint, was er will und wie er es kriegt (auch, wenn seine Strategie schon sehr oft die gleiche ist ;-) )

P9060147

Fazit

Auch, wenn es zur Zeit durch die Mehrfachbelastung durch Arbeit, Umzug, neues Haus und Marnys Schwangerschaft nicht einfach ist, zeigt mir allein diese Liste, dass ich wirklich glücklich sein kann, Leon-Ferris als Sohn zu haben. Und ich glaube, auch Marny sieht das ähnlich, genauso wie die Großeltern und anderen Verwandten und Freunde. Denkt immer dran, wenn er sich wieder wie Rumpelstilzchen vor euch auf dem Boden wälzt, weil ihr nicht das macht, was er möchte ;-)

IMG_2680

MobileMe | iDisk doch zu was Nutze

by kai on September 22, 2009
in Daily Grind, Digital, Family, Social Life

Dies ist ein Nachtrag zu meinem MobileMe Artikel (http://ramblings.nohype.de/archives/2009/01/13/erfahrungen-mit-apples-mobileme/) vom Januar. Damals hatte ich geschrieben, dass ich die iDisk so gut wie gar nicht benutze und eigentlich gar nicht brauchen würde.
Das hat sich drastisch geändert. Ich benutze die iDisk mittlerweile für viele verschiedene Dinge und möchte sie nicht mehr missen.
Ich synchronisiere meine Things Library mit der iDisk, so dass ich auf dem Arbeitsrechner (iMac) die gleichen Todos vorfinde wie auf meinem Arbeitslaptop (MacBook Pro).
Ich verwalte Dokumente, die ich im Verlauf des Tages an beiden Rechnern brauche, auf der iDisk, so dass sie mir immer zur Verfügung stehen.
Dies sind zwei kleine, aber feine Anwendungsfälle, die mir das “vernetzte Leben” sehr erleichtern. Umso ärgerlicher ist es, dass die iDisk doch meistens recht lahm ist und auch bei sehr schneller Internetanbindung nicht alles aus dem Upload herausholt. Trotzdem eine nützliche Facette von MobileMe.
Ergänzt wird der umfassende Zugriff auf meine Daten seit kurzem durch die iDisk iPhone Application. Damit kann man auf seine Daten vom iPhone zugreifen und sich einige Dateiformate auch direkt dort anzeigen lassen. Man ist natürlich ein wenig durch die Geschwindigkeit des Internetzugangs (WLAN oder EDGE/UMTS) limitiert, aber auf kleinere Dateien hat man so einen bequemen Zugang.
Bestes Beispiel dafür war letztens unsere Kindergartenbesichtigung in Essen Huttrop. Dort wurde für die Anmeldung auch nach der Kindergartenpass-Nummer von Leon-Ferris gefragt. Da ich den Pass natürlich – mal wieder – vergessen hatte, war ich zunächst ratlos. Da fiel mir die iDisk Application ein und ich habe einfach mal ausprobiert, ob ich die eingescannte Nummer auf der iDisk finden würde. Und siehe da: Es hat tatsächlich geklappt. Dank des iPhones und der MobileMe Mitgliedschaft konnte ich den Fragebogen umfassend ausfüllen ;-)
Es sei natürlich erwähnt, dass man dies auch mit DropBox oder ähnlichen Sync-Diensten geschafft hätte. Da ich aber die iDisk in meinem MobileMe Account schon drin habe, wollte ich mir die Kosten für einen separaten Sync-Dienst sparen und es hat ja auch gut funktioniert.
Habt ihr ebenfalls neue Erfahrungen sammeln können? Gibt es was neues zu den Kalendern? Da werde ich demnächst auch noch mal einen Versuch starten, das besser zu organisieren…

Bild 3

Dies ist ein Nachtrag zu meinem MobileMe Artikel vom Januar. Damals hatte ich geschrieben, dass ich die iDisk so gut wie gar nicht benutze und eigentlich gar nicht brauchen würde.

Das hat sich drastisch geändert. Ich benutze die iDisk mittlerweile für viele verschiedene Dinge und möchte sie nicht mehr missen.

  • Ich synchronisiere meine Things Library mit der iDisk, so dass ich auf dem Arbeitsrechner (iMac) die gleichen Todos vorfinde wie auf meinem Arbeitslaptop (MacBook Pro).
  • Ich verwalte Dokumente, die ich im Verlauf des Tages an beiden Rechnern brauche, auf der iDisk, so dass sie mir immer zur Verfügung stehen.

Bild 4

Dies sind zwei kleine, aber feine Anwendungsfälle, die mir das “vernetzte Leben” sehr erleichtern. Umso ärgerlicher ist es, dass die iDisk doch meistens recht lahm ist und auch bei sehr schneller Internetanbindung nicht alles aus dem Upload herausholt. Trotzdem eine nützliche Facette von MobileMe.

Ergänzt wird der umfassende Zugriff auf meine Daten seit kurzem durch die iDisk iPhone Application. Damit kann man auf seine Daten vom iPhone zugreifen und sich einige Dateiformate auch direkt dort anzeigen lassen. Man ist natürlich ein wenig durch die Geschwindigkeit des Internetzugangs (WLAN oder EDGE/UMTS) limitiert, aber auf kleinere Dateien hat man so einen bequemen Zugang.

Bild 5

Bestes Beispiel dafür war letztens unsere Kindergartenbesichtigung in Essen Huttrop. Dort wurde für die Anmeldung auch nach der Kindergartenpass-Nummer von Leon-Ferris gefragt. Da ich den Pass natürlich – mal wieder – vergessen hatte, war ich zunächst ratlos. Da fiel mir die iDisk Application ein und ich habe einfach mal ausprobiert, ob ich die eingescannte Nummer auf der iDisk finden würde. Und siehe da: Es hat tatsächlich geklappt. Dank des iPhones und der MobileMe Mitgliedschaft konnte ich den Fragebogen umfassend ausfüllen ;-)

Es sei natürlich erwähnt, dass man dies auch mit DropBox, Syncplicity oder ähnlichen Sync-Diensten geschafft hätte. Da ich aber die iDisk in meinem MobileMe Account schon drin habe, wollte ich mir die Kosten für einen separaten Sync-Dienst sparen und es hat auch gut funktioniert.

Habt ihr ebenfalls neue Erfahrungen sammeln können? Gibt es was neues zu den Kalendern? Da werde ich demnächst auch noch mal einen Versuch starten, das besser zu organisieren…

Glück ist ansteckend

by kai on September 21, 2009
in Daily Grind, Family, Science

Bild 10

Die Telepolis aus dem Heise Verlag schreibt in einer etwas älteren Ausgabe, dass man mittlerweile herausgefunden hat, dass Glück ansteckend ist. Man verbreitet es auch – wie einen Virus ;-) – über seine sozialen Netzwerke (nicht nur die virtuellen) an seine Freunde und Bekannten. In Zeiten der Schweinegrippe sicherlich eine versöhnliche Meldung. Nicht nur negative Dinge verbreiten sich über diese Verbindungen ;-)

Woche 31 von 52 [diesmal richtige woche ;-)] | quicklinks

Foto 22

Ich hatte mich doch tatsächlich am Anfang bei den Kalenderwochen verzählt. Aber keiner sagt was. Pfffff…. ;-) Dann kommt jetzt aber mal die richtige, oder?

Projektmanagement

Design/Webdesign

Science/Culture

Fun Stuff

Google hat Angst vor Chuck Norris

Chuck Norris hat im Internet ja mittlerweile Kult-Status erlangt. Inzwischen hat er sogar die weltgrößte Suchmaschine eingeschüchtert: Sie will einfach nicht nach ihm suchen:

chucknorrisgoogle

Man kann direkt auf die Website www.nochucknorris.com gehen, um das Ergebnis zu sehen. Viel lustiger ist aber der folgende Weg:

  1. Gehe auf www.google.de
  2. Tippe “find chuck norris” in das Suchfeld
  3. Klicke auf “Auf gut Glück!”

So there you have it…

Google won’t search for Chuck Norris because it knows you don’t find Chuck Norris, he finds you.

Run, before he finds you
Try a different person

Und? Sucht ihr trotzdem?

Baby No. 2 is on the way!

by kai on April 20, 2009
in Family, Social Life

Tolle Nachrichten von uns Krokers! Baby No. 2 ist auf dem Weg! Der Geburtstermin ist ausgerechnet für Ende November. Wir lassen uns mal überraschen und würden uns über Daumendrücken von euch allen freuen. Noch sind die ersten 3 Monate nicht um. Und das ist ja noch eine kritische Phase – sagt man.

Wir halten euch auf dem Laufenden, was die weiteren Schwangerschafts-Events angeht. Nur soviel schon mal: Marny hat wieder Toiletten-Sehnsucht, so wie bei Leon-Ferris auch schon ;-) Armer Schatz!

Traumstrand – Inspiration

Bei Burkhard Schneider habe ich diese Youtube Werbung für das Intercontinental Le Moana Resort auf Bora Bora gesehen. Mann, irgendwann werden Marny, Leon-Ferris und ich auch mal an so einem Ort Urlaub machen. Mal sehen, wie lange es dauert ;-) In der Zwischenzeit schauen wir es uns einfach noch einmal an…

Wo wärt ihr denn gerne? Was sind eure Traumziele? Südafrika hat mir schon einige Träume erfüllt… Bora Bora wäre nur ein “Abstecher”…

Fuhrpark Upgrade

by kai on March 31, 2009
in Daily Grind, Family, Social Life

Passend zum bevorstehenden Urlaub haben wir für LFK ein neues Gefährt organisiert. So langsam wird er selber ja mobiler und braucht daher eigentlich keinen “richtigen” Kinderwagen mehr.

Also haben wir die Flotte um einen schicken roten Buggy ergänzt, der nun neben dem bewährten Schlachtschiff seinen Dienst tun darf.

Rückenschonende Außeneinsätze (und Auslandseinsätze) sind nun kein Problem mehr.Und auf dem Weg zum Lieblings-Feature: 2 Getränkehalter!!!

jeep-001

jeep-002

jeep-003

Neuer Job: Sattelschlepper

by kai on March 27, 2009
in Daily Grind, Family, Social Life

Ich habe heute mal einen neuen Job ausprobiert. Mein Resümee: Ich glaube zwar, dass ich mich ganz geschlagen habe, aber auf Dauer ist das nix für mich :-)

Kai als Sattelschlepper

Vorbereitung für Weihnachten 2009 – Welcher Wein zum Lebkuchenhaus?

Der unnachahmliche Gary Vaynerchuk von WineLibraryTV.com testet für uns die besten Weine, die zum traditionellen Lebkuchenhaus passen. Bei uns gibt es jedes Jahr ein Lebkuchenhaus von Ur-Oma Lilo. Von daher speicher ich mir das mal für Dezember 2009 ab. Zu früh? Wer beschwert sich denn immer, dass man auf den letzten Drücker erst mit den Vorbereitungen fertig wird… ;-)

Enjoy:

Welchen Wein soll ich kaufen?

Snow Heart aus der Butterlylane…

Und wieder pulsiert meine romantische Ader. Diesmal sogar “aus der Familie”. Dharma aus der Butterfly Lane hat ein total schönes Bild von Ben (ihrem Sprössling) online gestellt. Ich habe hier mal einen Ausschnitt verlinkt, aber das komplette Foto müsst ihr euch natürlich auch anschauen! Kommentare gerne hier oder direkt bei Dharma…

dharma-heart

Morgenritual: Videochat mit der Familie

by kai on January 26, 2009
in Daily Grind, Digital, Family, Social Life

Marny hat ja letztens ein neues MacBook bekommen. Ein netter Nebeneffekt ist die eingebaute iSight Kamera, die Videochats per Skype (und/oder iChat) ermöglicht.

Wir nutzen das jetzt regelmäßig, um morgens noch mal 5 Minuten miteinander zu sprechen. Leon-Ferris ist sehr begeistert davon: Seine Tech-Begeisterung wird befriedigt und er kann Papa nun morgens noch virtuell einen Schmatzer geben.

Hier einige Eindrücke von dem, was mich da so erwartet:

bild-6

bild-8

bild-10

bild-11

Meine Arbeitskollegen (Basti, Phil, Rainer) sind natürlich auch regelmäßig mit am Start und erweitern unsere Morgenrunde.

Ich kann es jedem nur empfehlen. Nutzt ihr Videochat?

Obama ist in uns allen…

Super, dass sich jetzt jeder mit den entsprechenden Buttons und Postern ausstatten kann. Auch LFK konnte nicht widerstehen:

lfk-rocks

Generiert euer eigenes Poster unter: http://obamiconme.pastemagazine.com

Erfahrungen mit Apple’s MobileMe

by kai on January 13, 2009
in Daily Grind, Digital, Family, Review, Social Life, Useful

mobileme

Seit einige Tagen nutze ich Apple’s MobileMe Service zum Synchronisieren meiner Daten über mehrere Computer (und das iPhone) hinweg. Schon nach dieser kurzen Zeit bin ich ein regelrechter Fan geworden. Da ich wg. des Preises selber sehr lange mit mir gerungen habe, wollte ich meine Erfahrungen mal zusammenfassen, damit ihr euch ein Bild machen könnt. Vielleicht überlegt ihr ja gerade, diesen Service bei euch einzurichten.

Auf den ersten Blick zu teuer
Sehr lange habe ich mich gescheut, MobileMe (oder auch vorher schon .Mac) einzusetzen, weil ich es einfach zu teuer fand. Das ist allerdings bei fast allen Apple-Produkten der Fall gewesen. Den iPod fand ich zu teuer, bis ich ihn einmal länger nutzen konnte und die Vorteile entdecken durfte – mittlerweile habe ich mehrere Varianten besessen und es niemals bedauert. Mac’s an sich fand ich zu teuer, bis mein Chef für die ganze Firma welche gekauft hat – mittlerweile ist sogar Marny ein Fan und wir werden evtl. demnächst mussten ihr iBook gegen ein aktuelles MacBook austauschen.
Ähnlich ist es auch bei MobileMe. 79 EUR für einen Service zu bezahlen, den man sich auch “zusammenstückeln” kann (Google, Yahoo, Microsoft Services irgendwie aufpfropfen würde schon gehen), fand ich zu teuer. Nun habe ich netterweise wieder die Möglichkeit, das Produkt “kostenlos” zu testen, da ich es gesponsert bekommen habe. Und schon einige Tage nach dem ersten Einsatz bin ich hin und weg. Die direkte Integration der Synchronisierung in die Programme und auch direkt in das Betriebssystem OS X sind eine ganz andere und wesentlich angenehmere Erfahrung als das Zusammenstricken der Funktionen durch einzelne Services.
Wenn man sich einmal auf die Vision von Apple eingelassen hat, dann greift wirklich alles ineinander. Man bekommt alles aus einer Hand. Das hat schon Vorteile. Aber nun zu den einzelnen Services:

mobileme-adressen

Adressbuch und Kontakte synchronisieren
Mein Adressbuch ist mir heilig ;-) Seit ich die Geburtstage dort eintrage und sie mir in iCal als Geburtstagskalender anzeigen lasse, kriege ich es immer besser in den Griff auch mal pünktlich zu gratulieren. Sonst war ich immer ein notorischer “Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag (nachträglich)”-Gratulant. Außerdem hatte ich immer das Problem, dass ich neue Kontakte nicht immer am gleichen Rechner aufgenommen habe und ich auch teilweise unterwegs neue Nummern aufgeschrieben habe. Ich habe mir früher immer damit geholfen, auf meinem Arbeitsrechner das Adressbuch komplett durch mein Notebook Adressbuch zu ersetzen. Allerdings fehlte mir dann doch immer mal wieder genau die Adresse, die ich noch nicht übertragen hatte. Darüber muss ich mir nun keine Sorgen mehr machen. Gleiches gilt für den Navigationsservice auf dem iPhone. Wenn ich zu einer neuen Adresse unterwegs bin, kann ich direkt aus dem Adressbuch meine Routenplanung starten. Dass neue Adressen automatisch übertragen werden, hilft dabei sehr, denn ich habe nicht immer Lust gehabt, die Daten per Kabel abzugleichen.
Grundsätzlich ist die Synchronisierung von Adressbuchdaten beinahe selbstverständlich bei so einem Service. Und sie funktioniert bisher sehr gut. Dabei wird alles synchronisiert, auch die Bilder. Einziger Wermutstropfen ist, dass die “intelligenten Gruppen” nicht dabei sind. Das hat mich beim Abgleich mit dem iPhone auch immer schon gestört. Da sollte man von Seiten Apple’s nochmal nachbessern.

mobileme-kalender

Kalender abgleichen
Die Kalenderfunktion ist für mich immer die komplizierteste. Hier habe ich noch keine Lösung gefunden, die alle meine Ansprüche erfüllt. Und auch MobileMe bringt mir hier keine tausendprozentige Zufriedenheit. Das Synchronisieren meiner eigenen Kalender funktioniert sehr gut und MobileMe erfüllt seine Aufgabe auf ganzer Linie. Für mich sind aber besonders auch gemeinsam genutzte Kalender ein Wunschkriterium. Zum einen würde ich gerne einen gemeinsamen Firmenkalender nutzen, den dann alle Mitarbeiter abonnieren und aktualisieren können. Zum anderen würde ich gerne einen Familienkalender mit Marny führen. Beides scheint mir nur über eine Lösung wie WebDAV Kalender (z.B. Google Calendar oder Yahoo! Calendar) zu funktionieren, allerdings tauchen diese dann nicht auf dem iPhone auf. Hier bin ich noch auf der Suche nach der perfekten Lösung. Wenn ihr Tipps für mich habt, dann immer her damit ;-)

Safari Lesezeichen auf allen Rechnern
Nicht viel Überraschendes hier. Meine Lesezeichen sind nun auf allen Rechnern und dem iPhone gleich. Damit kann ich z.B. unterwegs Websites, die auf dem iPhone nicht funktionieren als Lesezeichen abspeichern und dann auf dem Rechner anschauen. Außerdem habe ich dann in Safari auf allen meinen Rechnern die gleiche Umgebung und finde mich sofort zurecht.

Schlüsselbunde synchron halten
Hier habe ich noch keine großen Erfahrungen gemacht. Ich gehe aber davon aus, dass ich damit für Websites und manche Programme meine im Schlüsselbund gespeicherten Informationen nur noch einmal eingeben muss. Das ist eine nette kleine Funktion und ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie es mir den Alltag erleichtert.

mobileme-drittprogramme

Programme von Drittherstellern
Das ist für mich ein Killer-Feature. Ich habe zum Beispiel TextExpander installiert, mit dem ich Textbausteine verwalten kann, die mir einige Tipp-Arbeit ersparen. Diese Textbausteine werden nun ebenfalls per MobileMe synchronisiert. Gleiches gilt für die Lesezeichen meines FTP-Programms, Transmit.
Die Möglichkeit, hier auch Programme einzubeziehen, die nicht direkt von Apple stammen, finde ich einfach großartig. Und es ist nun für die Wahl meiner Software durchaus ein Auswahlkriterium, ob es sich mit MobileMe synchronisieren lässt. Ich denke da in der Zukunft an Things, denn Basti und Phil haben mir das Programm wärmstens ans Herz gelegt. Hier ist dann auch noch die iPhone Synchronisierung mit dabei. Eine klasse Ergänzung.

Fotoalben ins Netz stellen
Zwar nutze ich Flickr, aber mit MobileMe kann ich die direkte Integration in iPhoto nutzen. Damit geht das Bereitstellen von Fotos für Verwandte und Freunde viel flüssiger von der Hand. Auch der Passwortschutz der Verzeichnisse und das Anlegen von Benutzeraccounts macht MobileMe hier zu meinem Favoriten. Sehr witzig finde ich auch, dass man Fotos per E-Mail von unterwegs zu einem MobileMe Album hinzufügen kann. Und auch meine Familie kann Fotos hochladen oder per E-Mail an das Album schicken. Dadurch könnte man zu einem bestimmten Ereignis dann alle interessanten Fotos sammeln. Sehr cool ist, dass diese an MobileMe hochgeladenen Bilder dann zurück in meine iPhoto Bibliothek übertragen werden. Wahnsinn!

iDisk dank anderer Sharing Dienste beinahe überflüssig
Zur iDisk kann ich nicht viel sagen. Ich habe wenige Dokumente, die ich noch nicht “in-the-cloud” habe. Hier sind meine Bedürfnisse auch streng zwischen Arbeit und Privat getrennt. Also muss ich nicht wirklich häufig auf Dokumente zugreifen, die ich nicht sowieso auf dem aktuellen Rechner habe. Zwischendurch werde ich es vielleicht doch mal benutzen, dann sage ich euch Bescheid.
Für den Dateiaustausch von größeren Dateien, die nicht mehr per E-Mail geschickt werden können, nutze ich eigentlich immer drop.io. Das funktioniert prächtig.

mobileme2

Web-Anwendung von MobileMe
Da ich meistens mein iPhone dabei habe, ist die Web-Anwendung für mich kein Killer-Feature. Aber es sind wirklich toll programmierte Web Programme, die super funktionieren. Und gerade in den ersten Stunden meiner MobileMe-Erfahrung fand ich es klasse, die Synchronisierung meiner Geräte auch im Web zu überprüfen ;-)

Push-Funktion für schnelle Aktualisierung
Gerade zu Beginn des MobileMe-Rollouts war dies ja eines der größten Probleme. Push heisst, dass die Änderungen nicht zu bestimmten Zeitpunkten erfolgt, sondern immer dann, wenn sich etwas getan hat. Wenn ich also auf meinem iPhone einen neuen Kontakt anlege, erscheint er innerhalb von wenige Sekunden auch an allen anderen Geräten. Bisher funktioniert das sehr gut und ich habe keinen Grund zur Klage. Das System scheint sich mittlerweile eingespielt zu haben. Viele meiner Kollegen benutzen Push vor allem für ihre E-Mails. Ich habe das bisher nicht eingerichtet und kann daher darüber recht wenig sagen. Vielleicht kommt dies in einem weiteren Artikel zum Thema… Allerdings ist der Auto-Sync nach dem Schlafmodus auf meinem MacBook Pro immer ein wenig hinterher. Es dauert einige Zeit, bis der Rechner nach dem Aufwachen wieder synchronisiert. Das beobachte ich weiter.

mobileme-geraete

Mein Fazit
Ich kann MobileMe bisher eigentlich uneingeschränkt empfehlen. Die Synchronisierung gibt mir ein gutes Gefühl und ich habe nun an allen meinen wichtigen Orten meine gewohnte Umgebung. Ich fühle mich, als hätte ich meine Daten nun besser im Griff ;-)
Auch die iPhone Synchronisierung ist nun nicht mehr so häufig vonnöten, da das per MobileMe jetzt automatisch passiert. Ich brauche das Kabel viel seltener. Die wichtigsten Bausteine – Kontakte und Kalender – sind nun ständig unter Kontrolle. Nur die Podcasts und Musik muss ich nun noch manuell auf dem neuesten Stand halten. Aber das kriege ich hin ;-)
Es ist hier wie bei vielen Apple Produkten. Man wird am Anfang vom Preis abgeschreckt, aber wenn man sich einmal dazu durchgerungen hat, das Geld auf den Tisch zu legen, bekommt man eine abgerundete Erfahrung, die gut funktioniert. Man sollte sich natürlich mit den Apple Denkmustern anfreunden können. Ich kann mir vorstellen, dass Hardcore-Windowsnutzer oder Linux-Nerds das komplette System ablehnen. Ob von der Ästhetik, den Funktionen oder der Ideologie. Aber wenn man ein Apple User ist und die Software von Apple auch mag, dann bringt einem MobileMe eine Menge Vorteile.

Disclaimer: Ich habe die 79 EUR für das erste Jahr nicht bezahlen müssen. Ich konnte daher diesen Test ohne großes Risiko machen. Aber ich weiss sicher, dass ich für Marny ebenfalls einen MobileMe Account bestellen werde und ich meinen im nächsten Jahr höchstwahrscheinlich verlängere.

Nohype Network Ranking Dezember 2008

by kai on January 3, 2009
in Digital, Family, Review, Social Life

So here goes:

  1. Marny: 2711 Besucher / 4035 Seitenzugriffe
  2. Kai: 390 Besucher / 570 Seitenzugriffe
  3. Johann: 230 Besucher / 391 Seitenzugriffe
  4. Tiltman: 98 Besucher / 197 Seitenzugriffe

Da kann man nur sagen: Wow! Marny hat mal ordentlich Gas gegeben und die Messlatte für zukünftige Rankings auf einen neuen Rekord katapultiert! Well done, Baby ;-)

Da müssen wir uns warm anziehen, Jungs…

“Ich polier 2009 die Fresse”

fireworks
Foto von Thorsten Wiedemann auf sxc.hu

Auch, wenn ich wesentlich optimistischer in die Zukunft schaue als Harald Martenstein,finde ich die aktuelle Glosse des ZEIT Magazins doch höchst unterhaltsam. Wir brauchen mehr von diesem Kampfgeist, denn dann wird 2009 sicherlich nicht so mies wie er es beschreibt.

“Charakterlich ist 2009 der letzte Dreck”

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und hoffe, dass wir uns alle gesund in 2009 wiederlesen!

Haut rein!

Next Page »