Positiv von Mercedes überrascht

Vor einiger Zeit musste ich ja meinen Audi TT Roadster gegen einen Familienkombi eintauschen. (BTW: Wer den Audi kaufen will – wir haben den immer noch hier stehen, also melden!!!)  Der Kombi ist die kleinste C-Klasse von Mercedes und bisher bin ich sehr zufrieden mit dem Auto.

Jetzt der erste Schock: Abblendlicht vorne links kaputt! Die Kollegen erzählten mir schon Horrorgeschichten, wie kompliziert das Lampenwechseln bei anderen Automarken ist und ich habe mich schon auf einen Werkstattbesuch eingestellt, nur um die Lampe wechseln zu lassen.

Doch irgendwie hat mich der DIY-Teufel geritten und ich habe einen Blick in die Bedienungsanleitung des Kombi riskiert. Was dort stand, hat mir neuen Mut gegeben. Die Anleitung war verständlich und so machte ich mich an das große Abenteuer. Für mich als Nicht-Mechaniker war es von Vorteil, dass die Tankstelle nur eine Sorte H7 55W Leuchten vorrätig hatte und ich nicht auch noch zwischen verschiedenen Marken wählen musste. Auf Phil’s Rat hin habe ich direkt 2 Birnen gekauft, weil die zweite anscheinend immer schnell kaputt geht, wenn die erste erst einmal ausgefallen ist. Das sollte sich noch als heisser Tip entpuppen.

Zu Hause angekommen habe ich mich direkt an den Austausch gemacht. Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten beim Entriegeln des Sicherheitsbügels – ich wollte ja nichts kaputt machen – ging es dann erstaunlich schnell. Marny saß bestimmt die ganze Zeit in der Küche und hat auf die Explosion gewartet. Aber ich habe es geschafft. Innerhalb von ca. 15 Minuten (14,5 davon die Startschwierigkeiten und mein fehlender Mut beim Rumdrücken) hatte ich dann BEIDE Abblendlichter mit neuen Lampen versehen. Denn – ihr ahnt es schon – als ich überprüft habe, ob die linke Seite nun wieder geht, fiel die rechte Seite aus.

Also: ein weiterer Schritt auf dem langen Weg zur Selbständigkeit. Und Kudos für Mercedes, dass selbst ein Dummy wie ich das so unproblematisch auf die Reihe kriegt 😉

Magischer Bus auf Stelzen

Magic Bus Could Ride Above U.S. Roads – Translogic.

Wow, das ist mal ein krass futuristisches Verkehrskonzept: Ein Bus “auf Stelzen”, unter dem die Autos auf der Straße drunter durch fahren können.

In vielen der engen deutschen Städte scheidet eine solche Lösung vermutlich aus. Aber als Konzept ist das wirklich mal was Neues. So langsam werden die Chinesen mir wirklich unheimlich. Einfach nachmachen ist nicht mehr…

Das Ende meiner Konsumgesellschaft?

Bei uns zu Hause sind in kurzer Zeit zwei Haushaltsgeräte kaputt gegangen. Zum einen ist unser Staubsaugergriff gebrochen und zum anderen ist Marny der Kapselhalter unserer Cafissimo um die Ohren geflogen. 15 bar Druck für Espresso kann auch Nachteile haben…

In der “alten Welt” wäre ich jetzt losgesprintet und hätte beide Geräte durch neue ersetzt. Einfach, weil es Spaß macht, etwas Neues zu kaufen. Und weil ich irgendwie zu faul war, mich um Alternativen zu kümmern. Das Muster “Neues Gerät kaufen” ist bekannt und durch unsere Konsumgesellschaft auch sehr leicht umzusetzen 😉

Ich habe auch schon direkt nach Empfehlungen für Staubsauger gefragt und mich über die Preise für pinke Dyson Modelle aufgeregt. An irgendeinem Punkt hat es aber “klick” gemacht und plötzlich dachte ich nur noch an das Wort “Ersatzteil”… Also habe ich mich im Internet auf die Suche nach Ersatzteilen für unseren Rowenta Staubsauger gemacht und eine E-Mail an den Cafissimo Service geschrieben.

Im Endeffekt haben wir nun ca. 30 EUR statt 300 EUR für den Staubsauger, und 8 EUR statt 99 EUR für die Cafissimo bezahlt. In meiner imaginären Rechnung haben wir also knapp 360 EUR gespart. Ist natürlich keine echte Rechnung, in Wahrheit hat es uns 38 EUR gekostet. Aber das Sparen gibt mir ein besseres Gefühl.

Einziger Nachteil: beide Teile sind nicht durch PINKE Nachfolger ersetzt worden. Aber das ist schlimmer für Marny als für mich 😉

Martenstein: “Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert alle Vorsorge- und Anlage-Angebote!” | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

Martenstein: “Lebt in vollen Zügen. Feiert. Lasst es krachen. Ignoriert alle Vorsorge- und Anlage-Angebote!” | Gesellschaft | ZEIT ONLINE.

Los Leute: holt die Kopfkissen raus, investiert in Gold, kauft Konserven.

Martenstein schreibt in seiner Kolumne zwar sehr überspitzt, aber irgendwie ist es schon richtig, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass die Auszahlungen später nicht mit irgendwelchen Sondersteuern belegt werden. Meine Generation wird auch eine der ersten sein, deren Renteneinkünfte voll (ja: zu 100%) versteuert werden. Das geht ja schon langsam los: Je später man in Rente geht, umso höher ist der Anteil der Einkünfte, der zu versteuern ist.

Aber irgendwie denkt man ja, das sei unausweichlich. Vielleicht zeigt Martenstein hier also eine valide und umsetzbare Gegenstrategie auf; besonders das Feiern ist natürlich verlockend 😉

read, think, learn, laugh – 2010-10-21

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The Laugh Part: