Atlas Obscura – die ungewöhnlichsten Ort der Welt

Letztens habe ich die Website Atlas Obscura entdeckt und war perplex, was es für schöne und ungewöhnliche Ort auf der Welt gibt. Man sollte sich ja nicht mehr wundern, aber es gibt doch die ein oder andere Stelle auf unserer Erde, die besondere Beachtung verdient.

Checkt die Seite aus und guckt, was es alles gibt auf der Welt 😉

http://atlasobscura.com/

Zwei meiner Lieblingsorte:

Deutschland ohne Hebammen?

Auf dem Stillblog habe ich einen interessanten Artikel zum Thema Hebammen gefunden. Er beschreibt die Mechanismen, mit denen den Hebammen in Deutschland das Leben und Arbeiten immer schwerer gemacht wird.

Der Artikel verweist auch auf eine bald startende E-Petition, die ich unterstützenswert finde.

Grundsätzlich liegt mir das Thema Geburt und Hebamme sehr am Herzen, weil ich finde, das Hebammen ungeheuer wichtig für jede Gebärende sind und wir selber ja extrem positive Erfahrungen mit unserer Hebamme gemacht haben. Von Krankenhäusern hingegen habe ich schon die ein oder andere Horrorstory gehört.

Also: Lest den Artikel, bildet euch eure Meinung und unterstützt die Petition. Das fände ich toll…

http://www.still-blog.de/schwangerschaft/will-deutschland-eine-geburtshilfe-ohne-hebammen/

Und immer daran denken: Hebammen dürfen eine Geburt ohne einen Arzt durchführen. Ärzte aber nicht ohne Hebammen.

Hier ein kurzes Zitat aus dem Artikel

In diesem Jahr wird sich entscheiden, ob Frauen auch in Zukunft noch die Wahl haben, Geburtsort und Begleitung für sich optimal auszuwählen oder ob sie in einem der wichtigsten Momente ihres Lebens allein gelassen und Opfer einer hochtechnisierten, interventionsreichen, anonymen Geburtshilfe werden.

Distributed Version Control Tutorial von Joel Spolsky am Beispiel von Mercurial

Auf der Arbeit setzen wir Subversion zur Versionskontrolle ein. Seit einiger Zeit lese und höre ich aber immer mehr gute Dinge über eine neue Art von Version Control Software. Hauptsächlich git, aber auch Mercurial kommt mal vor. Beide Systeme scheinen ähnliche Ansätze zu verfolgen und scheinen mir recht interessant für Entwickler zu sein.

Joel Spolsky von Fog Creek Software hat für seine Developer (und den Rest der Welt) ein recht gut zu lesendes Tutorial über Mercurial geschrieben. Ich glaube, wenn man das Ganze VCS-agnostisch liest (also die eigentlichen Befehle abstrahiert), bekommt man ein gutes Bild über die Funktionsweise solcher Distributed Version Control Systems.

Ich fand es auf jeden Fall sehr interessant und vielleicht ergibt sich ja irgendwann die Möglichkeit, auf git oder Mercurial umzusteigen.

Mein Freund Oli hat mir auch schon mal den Tipp gegeben, dass man lokal mit git arbeiten kann, die eigentlichen Pushs/Pulls dann aber an einen Subversion Server schickt. Dann müsste man nicht viel an der internen IT Struktur ändern, hätte aber einige Vorteile der DVCS sofort verfügbar. Eine interessante Alternative.

Auftritt Joel Spolsky: http://hginit.com/index.html

Als kleine Leseprobe hier schon einmal eine seiner kleinen schrulligen Neben-Stories:

“Now I want Rose to help me work on the recipe. Rose is on the test team. Everyone agrees that she reminds them of those middle-aged ladies you see in Vegas, sitting there slack-jawed for hours, shoveling quarter after quarter into the slot machines, only she’s testing software. You can throw her a new version of your code and she’ll test it on 23 different Linux distros, one after the other, expressionless, unmoving, pausing only to tell you that there’s a dot missing on one of the lower-case I’s in the Turkish version on Ubuntu Linux. Rose is a great tester but I swear sometimes she acts like a zombie.”

FireQuery Firebug Extension

In der letzten Zeit beschäftige ich mich ein wenig intensiver mit der Javascript Bibliothek jQuery (vielleicht besser als Framework zu bezeichnen).

Für HTML/CSS, “normales” Javascript und PHP setze ich seit längerem schon Firebug im Zusammenspiel mit einigen Extensions ein. FirePHP ist da nur ein Beispiel. Auch YSlow und andere Tools passen da gut ins Arsenal.

Nun habe ich eine Extension gefunden, die speziell auf jQuery zugeschnitten ist. Sie heisst FireQuery. Noch habe ich sie nicht besonders intensiv ausprobiert, aber ich denke, die kann man sich mal anschauen.

Habt ihr bereits Erfahrungen damit gesammelt?

Impressionen eines Frühlingsspaziergangs

Quentin-Eliah und ich erkunden nachmittags öfter unsere noch neue Umgebung. Und Holla-die-Waldfee gibt es hier was zu entdecken.

Nachdem wir beim letzten Mal von unserer klassischen Friedhofsrunde abgeschweift sind, haben wir eine krasse Villa um die Ecke entdeckt.

Ich finde ja besonders die beiden Garagen links und rechts sehr beeindruckend. Sowas will ich auch. Und der runde Eingangsbereich kann auch was. Aber ich will gar nicht wissen, was man in so einer Lage dafür investieren muss…

Vielleicht kaufe ich mir auch lieber so etwas, das ist bestimmt ein wenig günstiger und macht mehr Lärm 😉

Wieauchimmer. Die Sonne macht uns Spaß und ich freue mich auf mehr davon!

Collateral Murder – die Barbarei des Krieges

In den Medien kursiert zur Zeit ein Interview, das zeigt, wie US Hubschrauber im Irak eine Gruppe Menschen auf einem Platz rücksichtslos und scheinbar ohne Grund angreift und auch die Helfer, die Verwundete abtransportieren wollen, gnadenlos tötet.

Als ich dieses Video angeschaut habe, ist mir nur der Mund offen geblieben. Selbst Soldaten in einem Kriegsgebiet sollten nicht so menschenverachtend werden. Aus der Beschreibung wird nicht deutlich genug, wie krass diese Aufnahmen sind. Schaut sie euch auf jeden Fall an. Die kurze Version reicht. Bei der langen hätte ich mich vermutlich übergeben müssen.

http://collateralmurder.org/

Ein nachträgliches “Danke” an Gerhard Schröder, dass er Deutschland aus dem Irak rausgehalten hat!

Großes Aufatmen: Kindergartenplatz gesichert

Wow, was waren das für Wochen. Seit wir von unseren beiden Wunschkindergärten die Absage für Leons Kindergartenplatz bekommen haben, hing bei uns die Fahne auf Halbmast. Ich war selten so niedergeschlagen und Marny war des öfteren den Tränen nah. Man wollte es sich nicht eingestehen, weil man ja weitermachen musste, aber jetzt, wo die Situation geklärt ist, erkennen wir doch, wie stark uns das getroffen hat.

Aber der Reihe nach:

Wir wollten Leon-Ferris gerne in einer integrativen Kindertagesstätte unterbringen, weil uns Toleranz gegenüber anderen Menschen und speziell auch behinderten Menschen sehr wichtig ist. Auch aufgrund Marny’s beruflichen Hintergrund als Heilerziehungspflegerin.

Wir haben Leon dann recht zeitig in zwei integrativen Einrichtungen angemeldet und in beiden Fällen versicherte man uns, dass es doch recht gut für das Jahr 2010 aussehen würde. Wie sich herausstellte, war das entweder extrem schlechte Planung oder eine schlichte Lüge. Ansonsten hätten wir die Suche und die Anmeldungen schon damals ausgedehnt. Im Nachhinein erfährt man dann von Eltern, die doch tatsächlich 12 (!) Anmeldungen in Kindergärten gemacht haben (und trotzdem keinen Platz bekommen haben).

Seit Ende Februar konnte man dann bei den Kindergärten anrufen und nachfragen, ob es denn mit dem Platz was wird. Dieses Jahr verzögerte sich das aber noch einmal, weil das Jugendamt erst noch klären musste, wie viele Plätze in den einzelnen Einrichtungen zur Verfügung stehen können und welches Budget jeder Kindergarten zur Verfügung hat.

Zwei Tage nach dem ersten Anruf konnten uns dann die Kindergärten Auskunft geben. In beiden Fällen war das ein Schlag in die Magengrube. Im ersten Fall gab es 10 Plätze zu verteilen, es gab 43 Bewerbungen und Leon war auf Platz 19 der Warteliste. Bei 10 Plätzen kann sich jeder die Wahrscheinlichkeit selber ausrechnen. Im zweiten Fall gab es noch nicht einmal eine Warteliste, weil nur Geschwisterkinder oder Kinder aus der eigenen Spielgruppe genommen werden konnten. Also Totalausfall.

Ab diesem Zeitpunkt ging dann die fieberhafte Suche nach anderen Kindergärten los und bei jedem Telefonat hörte man als erstes: “Also für dieses Jahr wird das aber definitiv nichts mehr”. Wir holten uns Rat von verschiedenen Stellen und besuchten trotz der schlechten Aussichten einen Kindergarten nach dem anderen. Das war auch sehr interessant, denn die Einrichtungen unterscheiden sich schon extrem. Bei manchen haben wir dann doch von einer Anmeldung abgesehen.

Das merkwürdig-grandiose Schlusskapitel setzte dann unserer Verzweiflung auf wunderbare Weise ein Ende. Nennt es Karma, nennt es eine Verschwörung des Universums zu unseren Gunsten, nennt es wie ihr wollt… Wir haben für Leon-Ferris nun einen Platz in einer integrativen Kindertagesstätte, mit der von uns gewünschten Betreuungszeit und auch noch in einer integrativen Gruppe! Und: es gab noch GENAU DIESEN EINEN PLATZ! Wenn das mal kein Zeichen des Schicksal war. Es war auch fast ein Wunder, dass in dieser Einrichtung durch Urlaubszeiten in der Verwaltung und andere günstige Umstände noch nicht alle Plätze vergeben waren und wir dann recht zeitig einen Anmeldetermin bekommen haben.

Und: es ist von allen besuchten Kindergärten sogar noch der schönste – zumindest in unseren Augen. Sehr helle, offene Räume. Sehr nette und vor allem souveräne Mitarbeiter. Die Fachkompetenz werden wir dann nach dem Sommer sicherlich besser beurteilen können. Das pädagogische Konzept sagte uns sehr zu und die Einbeziehung der Kinder in den Alltag fanden wir auch gelungen. Wir sind schon sehr gespannt, wie Leon sich dort zurechtfinden wird. Bei unserem Besuch haben wir ihn jedenfalls kaum von dort wegbekommen 😉

Wir haben am gleichen Tag noch zugesagt und sind nun extrem glücklich. Auch, wenn wir einen etwas längeren Fahrtweg in Kauf nehmen müssen.

Generelle Gedanken zum Thema

  • Bei dem Bewerbungsspiel um Kindergartenplätze gibt es keine Gewinner:
    • Die Eltern müssen ihre Kinder an vielen Kindergärten anmelden, um eine Chance zu haben, auch einen Platz zu bekommen.
    • Das Jugendamt muss sich mit Rechtsanspruch-Stellern herumschlagen und produziert damit unnötigen Verwaltungsaufwand.
    • Die Verwaltungen der Kindergärten müssen übermäßig viele Anmeldungen in Kauf nehmen, weil die Eltern sich an vielen verschiedenen Kindergärten anmelden
  • Wieso gibt es also keine “ZVS” wie bei den Schulen und den Universitäten. Dort könnte das alles zentral geregelt werden und es gäbe weniger Frustration an allen Stellen.
  • Die Bekannte einer Freundin hatte sieben Anmeldungen abgeschickt und fünf Zusagen bekommen. Natürlich kann sie nur einen Platz gebrauchen und auf die anderen Plätze gab es natürlich zig Wartende. Aber auf die Idee, bei den vier Kindergärten, die sie nicht möchte, abzusagen, ist sie erst einmal nicht gekommen. Sehr schade, besonders, weil auch die eigene Freundin noch keinen Platz hatte. Ich verstehe sowas nicht… Nach mir die Sintflut oder was?

* Die Kita Namen habe ich aus datenschutzrechtlichen Gründen mal außen vor gelassen. Ich hoffe, man kann den Artikel trotzdem flüssig lesen.

Interessanter Kram #010

Romantik

Style

Society

Work

Fun

Interessanter Kram #009

Style

  • Facity
    Interessantes Fotografie-Projekt mit Standorten überall auf der Welt. Mal schauen, ob ich mich daran beteiligen kann…
    http://www.facity.com/
  • Visualisierungen von unfertigen Häusern
    Mein Freund ChrisCore hat es sich zur Aufgabe gemacht, der coolste und beste 3D Renderer der Welt zu werden 😉 Okay, vielleicht nicht ganz so hochgestochen, aber wenn man sich manche seiner Renderings und Filme anschaut, würde man ihm den Titel vermutlich demnächst verleihen 😉 Im Moment visualisiert er ein bestimmtes Objekt und liefert ständig Updates in Form von Stills und Filmen. Sehr cool!
    http://omnimorph-net.blogspot.com/2010/03/renderings-des-hauses.html

Fun/Humor

Music

Neues Notizbuch im Test: Leuchtturm1917

Nachdem Basti mich auf das Notizbuch Leuchtturm1917 aufmerksam gemacht hat, konnte ich nicht widerstehen und musste es mir zulegen. Netterweise durfte ich das dann auf Kosten meines Arbeitgebers machen, da dies als Arbeitsmaterial durchgeht. Stimmt ja auch, ich bin damit meistens produktiver.

Ich halte euch auf dem Laufenden, wie das Notizbuch sich im Vergleich mit dem Moleskine schlägt.

Hier schon mal eine Vergleichstabelle der “Features”

Feature Moleskine Leuchturm1917
Falttasche am Ende X X
Lesezeichenband X X
Perforierte Seiten zum Heraustrennen X X
Inhaltsverzeichnis X
Nummerierte Seiten X
Aufkleber zur Rückenbeschriftung X
Vintage Aufkleber X
Hochwertige Verarbeitung X X

Jetzt werde ich mich mal an den Alltag machen und schauen, wie sich das Leuchtturm1917 dort so schlägt…

Übrigens: Eigentlich wollte ich ja alles mit meinem iPhone machen, aber für schnelle Scribbles oder einfach mal fix was “wegschreiben” und planen sind Papier und Stift doch immer noch die beste Wahl…

Interessanter Kram #008

Ich habe mal wieder was ausgekramt aus meiner kleinen Schublade, die ich Internet nenne…

Society

Work

Interessanter Kram #007

More Link Crazyness!

Work

Style / Inspiration

Society

Interessanter Kram #006

Und weiter geht’s mit rasanter Link-Action 😉

Programming

Fun

Society / Health

Music

Interessanter Kram #005

Und noch ne Runde, 2010 ist ja noch lang… (das Bild ist übrigens ein Insider für @der_sprachlose)

Style

Sport

Gesellschaft

  • PleaseRobMe.com
    Ein Projekt, das nachdenklich macht. Es nimmt die Location Based Services aufs Korn und bietet potentiellen Einbrechern Informationen darüber, welche Leute gerade nicht in ihren Wohnungen sind, weil sie bei Foursquare oder Gowalla an einem anderen Ort eingecheckt sind.
    http://pleaserobme.com/why